Home Blog Austausch, Lernen und ganz viel Spaß: Die 20×20 Agile Night 2016

Austausch, Lernen und ganz viel Spaß: Die 20×20 Agile Night 2016

Ein Vortrag mit einem Slidedeck von 20 Folien, die je nach 20 Sekunden automatisch weiter springen. Auskenner nennen das: Pecha Kucha, und wenn es abends stattfindet: „Pecha Kucha Night“. Diese Nächte sind mittlerweile so populär, dass der Begriff geschützt ist. Darum hieß es also am 24. Mai 2016: Willkommen zur 20×20 Agile Night!

Danke, Kristina!

Kristina Müller hat das Format vor zwei Jahren als Teil der Berlin DoSE ins Leben gerufen. Auch in diesem Jahr waren die mehr als 100 Plätze im Publikum schnell ausgebucht, und die Berliner Agile Community freute sich auf einen abwechslungsreichen und interdisziplinären Abend mit Vorträgen aus dem Themenfeld der Agilität.

Auch einige der Speaker waren schon im im letzten Jahr dabei, andere wagten sich zum ersten Mal an diese Aufgabe – getrieben von der Freude am Ausprobieren. „Es ist spannend, wie sportlich 6 Minuten und 40 Sekunden sein können!“ hieß es da. Kurz und prägnant zu sein und sich auf das Wichtigste zu beschränken ist nicht einfach, aber es lohnt sich!

Das wusste auch das Publikum und zollte den Vortragenden Anerkennung und Respekt. „Ich fand es toll, was für ein offener, respektvoller und neugieriger Austausch das war. Das mag ich so an diesem anspruchsvollen Format!“ beschrieb eine Teilnehmerin den Abend.

Harte Timebox – spannende Themen

In 9 Vorträgen – also insgesamt weniger als einer Stunde reiner Vortragszeit – konnten die Zuschauer thematisch so einiges mitnehmen: von ganz unterschiedlichen Geschichten und Erfahrungen aus der agilen Praxis, Best und Worst Practices, Vorträge zu Organisationsentwicklung, Führungskultur bis zu Wirtschaftspsychologie. Einer interessanter als der andere und für jeden was dabei.

Am Ende musste sich das Publikum jedoch entscheiden und für seine Favoriten abstimmen – natürlich per Dot Voting. Auf dem dritten Platz fanden sich Johannes Böttcher und Damian Bolik wieder, die anschaulich den Kampf (und die Versöhnung) von Product Man vs. Scrum Man schilderten. Auf Platz zwei landete Christian Degenhardt, der die drei größten Denkfehler im Berufsalltag präsentierte: Selbstüberschätzung, Kontrollillusion und Skunk Cost Fallacy.

(c) C. Degenhardt / M. Degenhardt / dwp Die Wirtschaftspsychologen

(c) C. Degenhardt / M. Degenhardt / dwp Die Wirtschaftspsychologen

Und mit großem Vorsprung als bester Vortrag des Abends wurde eine Geschichte von Rolf Irion gewählt: Entwickler, 54, Quereinsteiger, ausgebrannt, sucht … – Oder warum Sie den besten ScrumMaster nicht im Entwicklerteam finden.

Georg's Heldenreise, CC-BY 4.0 Rolf Irion @iriOnline Original Slidedeck via:  irion@outlook.com

Georg’s Heldenreise, CC-BY 4.0 Rolf Irion / @iriOnline. Original Slidedeck via: irion@outlook.com

Globaler Austausch statt lokalem Merchandising

Auch an anderer Stelle hat die 20×20 Agile Night sich dem Austausch auf Augenhöhe verschrieben: Statt teurer Merchandise-Produkte für alle Gäste hatten sich die Sponsoren – ImmobilienScout24, Arxes-Tolina und wir von Leanovate – entschieden, lieber eine gute Sache zu fördern. Das Global Innovation Gathering bringt innovative Menschen aus der ganzen Welt zusammen und fördert Kommunikation und Wissensaustausch zwischen Hub-Managern, Makern, Hackern und Unternehmern in Afrika, Lateinamerika und Asien. Mit dieser Spende ermöglicht die 2
0x20 Agile Night also den Austausch und die Vernetzung auch weit über den regionalen Rahmen hinaus.

(Fast) alle Slides und ein Video der Vorträge findet ihr hier auf der Seite der Berlin DoSE. Unsere nächste 20×20 Agile Night gibt es erst nächstes Jahr. Bis dahin könnt ihr ja schon mal üben, wie man das macht mit dem Vortrag in 20 mal 20 Sekunden – wir freuen uns schon!


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