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Leanovate Best Practices: Kudo can do!

Aus unserer Reihe der Leanovate Best Practices möchten wir euch heute die Kudo-Karten vorstellen.

Bei uns steht eine stoffbespannte Pappbox in der Küche. Dass sie schon etwas älter ist und sich der belanglose graukarierte Stoff schon etwas löst, stört dabei keinen. Denn einmal im Monat haben wir Leanovate Tag. Zeit, um voneinander zu lernen, interne Experimente auszuwerten oder sich mit Büroproblemen im Lean Coffee zu beschäftigen. Aber am Ende des Tages ist ein Punkt auf der sonst eher nach Open-Space-Prinzip organisierten Agenda jedes Mal fix: Die Kudo-Box. Nach vier Wochen schreiben, falten und einwerfen, werden sie nun der Reihe nach gezogen und vorgelesen: die Kudos.

Doch was hat es damit auf sich? Klingt ein wenig nach asiatischem Kampfsport?

Der Begriff Kudo kommt vom griechischen Wort für Ehre und Ruhm und lässt sich am Ehesten mit dem französischen Ausruf „Chapeau!“ vergleichen. Warum also nicht mal vor Kollegen den Hut ziehen?

Die Karten kommen aus dem agilem Umfeld von Management 3.0, die diese Art der Feedback-Kultur letztlich auf Papier gebracht haben. „Gut gemacht!“ oder „Vielen Dank“ steht da in fröhlichen Buchstaben neben knalligen Luftballons. Musste mal gesagt werden, oder? Denn nichts hilft mehr dabei, eine wertschätzende Arbeitsatmosphäre zu schaffen, als diese Anerkennung auch explizit zu machen. Nicht in einer auch als unangenehm oder ironisch zu verstehenden Form des „Mitarbeiter des Monats“, sondern in ganz ehrlicher, völlig unhierarchischer Form. „Danke für das tolle Gespräch beim Mittagessen“, steht da für eine Kollegin eines anderen Teams drauf. Vielleicht hat ihr das Gespräch geholfen und das „Danke!“ wäre viel zu schnell untergegangen. „Hammer Vortrag!“ heißt es für einen Kollegen – das Lob wäre im kurzen auf-den-Tisch-klopfen sonst verhallt. Denn ein entscheidender Vorteil ist: die Karten sind nicht flüchtig. Bei uns im Büro zieren sie Wände oder Türrahmen und tragen so im Vorbeigehen zu einer guten Stimmung bei. Unsere Kollegin Katrin hat sogar ein persönliches Experiment gemacht und einen Monat lang versucht, jeden Tag eine zu schreiben! Darüber könnt ihr hier lesen.

Klingt einfach? Probiert es doch mal aus! Wie funktioniert es bei euch und was sagen die Kollegen dazu? Schreibt eure Erfahrungen gerne hier in die Kommentare!

 

 


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